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2009 Sechster Rang beim Bundesmarschwettbewerb in SALZBURG

6. Gesamtrang beim Bundesmarschmusikwettbewerb in SALZBURG und somit die besten im Westen!

(est) Mit einem großartigen 6. Rang im Gepäck sind wir Musikanten vom Bundesbewerb "Musik in Bewegung" zurückgekehrt. Angesichts der z.T. langjährigen Wettbewerbserfahrung der Bewerber aus den anderen Bundesländern und der äußerst strengen Bewertungskriterien eine ganz hervorragende Leistung. 

Unglaublich, welcher Ideenreichtum da von einzelnen Kapellen auf den Rasen gezaubert wurde. Dazu die unvergleichliche Atmosphäre im hell erleuchteten Stadion der Großschanze von Bischofshofen. Eine Kulisse von 6000 Zuschauern, Schiflugvorführungen mit den Landeswappen in den Wettbewerbspausen, ein gigantisches Feuerwerk am nächtlichen Himmel und eine ergreifende Schlussparade der 10 besten Kapellen Österreichs (inklusive Südtirol) machten diese Veranstaltung zu einem nationalen Highlight. Wir durften dabei sein und haben neben Tirol und Salzburg auch Burgenland und Kärnten hinter uns gelassen. Das brachte uns bald den gefälligen Ruf "Im Westen die Besten" ein. Bei der von unserem Stabführer Markus Blank entworfenen Rasenshow "The Wanderer" wurden zusätzlich Elemente der Sulzberger Fronleichnamsschützentradition eingebaut. Wir danken Fähnrich Otto Fink (Fahnenschwingen) und Axtschütze Gerd Giselbrecht (taktvoll platzierter Salutschuss) für die sehr eindrucksvolle Unterstützung bei der Darbietung in Bischofshofen. Am Tag davor hatten wir im Stadtzentrum von St. Johann im Pongau das Pflichtprogramm zu absolvieren. Trotz einsetzendem Regen waren auch dort an die 2000 Zuschauer gekommen. Der 6. Rang resultiert aus den Bewertungen der Juroren beider Bewerbe. Wir danken besonders auch dem FC Sulzberg für die Duldung der Proben im Alpenstadion.




2008 Marschmusikbewerb in Langen - Musik & Show - Auszeichnung in Stufe E

In der Höchststufe E erreichte der BMV Sulzberg beim Marschmusikbewerb unter Stabführer Markus Blank von 100 möglichen Punkten 95 und erreichte somit einen sensationnellen ausgezeichneten Erfolg.
Mit diesem tollen Ergebnis sicherte sich der BMV Sulzberg auch den Tagessieg.
Mit dem Fliegermarsch begann die Rasenshow. Fliegend begann auch die Siegesfeier für Stabführer Markus Blank.

2006 Bundesblasmusikfest in Wien

2006  Bundesblasmusikfest in Wien

(est) Mit 1800 Musikern aus allen Bundesländern und vielen Nationen über die Ringstraße zu marschieren, auf dem Rathausplatz auf Tuchfühlung mit Bgm. Michael Häupl an einem zuvor penibel einstudierten Gesamtkonzert mitzuwirken und schließlich vor zehntausenden Zuschauern eine Marschmusik-Show hinzulegen, war für die Sulzberger Musikanten ein ergreifendes Erlebnis. Dass es für die Marschmusikdarbietung in der Höchststufe E noch einen "ausgezeichneten Erfolg" gab, war eine unerwartete Draufgabe. 

Der Bürgermusikverein Sulzberg trat in einem gemischten Block - insgesamt 140 Mann - zusammen mit den Kapellen aus Bürs und Langen auf. Hier sind die Ergebnisse. Hier geht's zum Bilderalbum

Die Bundeshauptstadt Wien lädt jährlich 3 Kapellen aus den Bundesländern zum Blasmusikfest ein und bestreitet Fahrt, Unterkunft und den Großteil der Verpflegung.

2005 Bezirksmusikfest in Sulzberg

Das Bezirksmusikfest 2005 - ein Rückblick

Im Spätsommer 2004 begannen die Vorbereitungen für das Bezirksmusikfest 2005. Erstmals traf sich der eigens gebildete Festausschuss  im September 2003. Als Termin wurde das Wochenende vom 8.-10. Juli 2005 festgesetzt. Missverständlicherweise wählte man damit den gleichen Termin wie der Nachbarverein Weiler für deren Musikfest.
Ein guter Slogan für das Fest wurde gesucht und gefunden: "3 Tage Zugabe". Damit war klar: Zugaben waren gefragt, man wollte ein Fest mit besonderen Draufgaben und nur 3 Tage sollte es dauern, - nicht wie vielerorts üblich 4 und mehr Tage. Die Verantwortlichen für das Musikprogramm waren besonders gefordert. Welche Bands würden in knapp 2 Jahren noch ?in? sein, das Preis-Leistungsverhältnis sollte stimmen, Jung- und Alt sollten gleichermaßen bedient sein. Eigentlich ein Lotteriespiel. Hinterher wissen wir, dass in Sachen Unterhaltung lauter" Volltreffer" erzielt wurden. Eine optimale Ausgewogenheit zwischen Disco, Pop+Rock, Volkstümlicher Musik und ganz wichtig ? gute Blasmusik zur rechten Zeit. Dazu kam, dass die Freitagabend-Band ?Bourney and the Tritrop?, die schon als besonders toll und schrill auf unseren ersten Plakaten beworben wurde stornierte. Der Ersatz hieß "GLAM" und wurde als ziemlich unbekannter Geheimtipp durch unsere Werbung grandios gepuscht.

Im März 2004 wurde das Werbedesign mit 3 Tage Zugabe fixiert. Arno Giselbrecht diente als unsere ?Werbe-Ikone? mit dem legendären Smile und dem 3-Finger-Signum. 8 Großtransparente, 20.000 Flyer, 200 Plakate. 1300 Stück T-Shirts, 12000 Broschüren (Postwurf) und eine perfekte Homepage machten das Azurblau mit Arno als Blickfang und der fetzigen Schrift allgegenwärtig. Mit Stolz dürfen wir feststellen, dass der gesamte Werbeauftritt in Eigenregie entwickelt und erstellt wurde. (Siehe Anhang Werbe- und PR-Maßnahmen)

Neben der intensiven Festvorbereitung hatte sich der Verein für das Jahr 2004 viel vorgenommen: Teilnahme am Konzertwettbewerb in Doren im Rahmen des dortigen Bezirksmusikfestes 2004 und Teilnahme am Marschwettbewerb beim Bezirksmusikfest in Bezau. Letzterer wurde sehr erfolgreich absolviert, Doren wurde eher als "Probegalopp" eines in Sachen Konzertwettbewerb wenig routinierten Vereines gesehen. Ziemliches Aufsehen erregte unser Auftritt im Festzelt in Bezau als wir vor jubelnder Menge unser eigenes Werbetransparent enthüllten. Oder in Andelsbuch , wo wir genau 2 Wochen vor unserem Fest uniform in unserem neuen Werbe-T-Shirt auftauchten.

Natürlich wurden die dortigen Festkonzepte aus nahe liegendem Interesse besonders genau unter die Lupe genommen. Dort beobachtete Mängel wollte man keinesfalls begehen. Dennoch mussten wir feststellen, dass man durch die geradezu visionäre Individualität auch Neuland betritt und vor kleinen spontan auftretenden Pannen nicht gefeit war. Schließlich war das letzte Fest 1990, seither hat sich so viel geändert, dass selbst die wenigen Routiniers im Festausschuss ihre damaligen Erkenntnisse kaum mehr verwerten konnten.

Mit dem Cäzilienkonzert 2004 wurde das Festjahr eingeläutet und die Organisationsaufgaben konkretisierten sich zunehmend.

Zu den Fest- und Wettbewerbsvorbereitungen gesellte sich noch die Planungsphase für das neue Probelokal, dessen Bau noch im Festjahr 2005 begonnen werden sollte.

Ein aufwendiges Unterfangen war die Einteilung der Dienste im Frühsommer 2005. Per Postwurf wurde die ganze Bevölkerung zur Mithilfe eingeladen. Musikanten sammelten die Formulare mit den Arbeits- und Kuchenbackrückmeldungen ein. Über 400 Personen wurden nach Möglichkeit zu ihren Wunschdiensten eingeteilt.
Spätestens angesichts dieser über Erwarten großen Bereitschaft zur Mithilfe und Mitgestaltung war klar, dass das bevorstehende Musikfest zu einem vom ganzen Dorf getragenen Ereignis werden würde. Genügend Festführer und Festdamen meldeten sich freiwillig. Es entwickelte sich im Ort eine sehr positive Dynamik, eine "Festbewegung" und genau das wollte man erreichen und genau das macht die Sympathie und Attraktivität unserer Dorffeste aus.

Ende Mai/Anfang Juni begann die Werbekampagne. Große Transparente wurden aufgestellt in Müselbach, Krumbach, Bregenz, Langen und Sulzberg. 800 Adressen für den wöchentlichen Newsletter mit Gewinnspiel ? Zielpublikum Junge Leute ? waren gespeichert, in vielen Orten, Schulen und Betrieben klebten Plakate. Für den Freitag wurde zudem die Devise "Schulschlussparty mit GLAM" ausgegeben. Unzählige Internet-Gästebücher wurden mit unserer Werbung versehen. Das Wälder Festbier mit Festetikette erschien am Christi-Himmelfahrtstag. 600 Briefe an Ehemalige wurden verschickt. Anzeigen und PR gab es in allen gängigen Druckmedien. Schließlich eine Postwurfsendung an ca 10.000 Haushalte. Im Allgäu wurden aus Kostengründen mitunter unkonventionelle Werbewege gefunden, etwa durch den Milchabholer oder durch private Zusteller. Abgeblasen wurde die recht teure Werbung im Rundfunk.

Die Gästezimmer in Sulzberg waren ausgebucht, einerseits durch den befreundeten Schützenverein aus Wagenfeld anderseits durch Fanclubs der einzelnen Kapellen. Unsere Festmusik aus Hüttenberg war in Doren einquartiert.

Mit mulmigem Gefühl wurde die erste zu erhaschende Großwetterlage zur Kenntnis genommen. Regenfront und kalt. So war es dann auch beim Zeltaufbau, der am Dienstag 30.6.05 begann. Überwiegend Gummistiefelwetter und viel Gaatsch, zeitweise aber auch sonnig, zwischendurch eine Sturmböe. 4 Zelte wurden aufgebaut, insgesamt ?? m². Noch nie zuvor gab es ein Festzelt mit Bachlauf, Brücke und einem vom Obst- und Gartenbauverein gestalteten Biotop. Das interessierte sogar das V-Heute-Fernsehen, was nochmals besonderes Interesse für dieses besondere Festereignis weckte. Die Festkanzlei war im FC-Clubheim eingerichtet. Ohne dieses Haus und die dortige Infrastruktur wäre der Festplatz nicht sehr tauglich gewesen.
Viele freiwillige Helfer, täglich zwischen 30 und 50 Mann sorgten für eine Großbaustelle, alle gratis verpflegt vom Bäcker und von der Metzgerei Schmuck.
Das Wetter war schließlich besser wie die Prognosen aber es blieb kalt. Nur die Menschenmassen vermochten das Zelt in jeder Hinsicht aufzuheizen. Die Wiesen waren dennoch nur eingeschränkt beparkbar, ein Shuttledienst musste eingerichtet werden. Der Besucheransturm war enorm, teilweise über allen Erwartungen. Alle Veranstaltungen waren sensationell gut besucht. Am Samstag gingen sogar die Eintrittsbänder aus. An 7 Veranstaltungseinheiten wurden etwa 12.000 Menschen beim Fest gezählt. Es gab keine bemerkenswerten Ausschreitungen oder Unfälle. Security, Ordnungsdienst und Sanität haben beste Arbeit geleistet.

Ein richtiger "Volltreffer" war die Anwesenheit der Bergkapelle Hüttenberg aus dem Kärntner Görschitztal. Festobmann Werner Österle hatte diese außergewöhnliche Kapelle in den schwarzen Bergknappenuniformen im Innsbrucker Stadion "entdeckt", auf Video mitgebracht und schon im Frühjahr 2004 verpflichtet. Der Tourismusverband ?Norische Region? konnte als Sponsor für die Fahrtkosten der Kapelle gewonnen werden. Sie waren die absoluten Stars der Marschmusik und brachten zudem den sprichwörtlichen Kärntner Frohsinn in unser Zelt.

Ein absolutes Highlight des Festes war der Marschmusikwettbewerb, zu dessen Organisation und Verlauf es an Komplimenten von höchster Stelle nicht mangelte. Erstmals in der Vorarlberger Festgeschichte wurde daraus ein zeitgemäßes blasmusikalisches "Event" gemacht. 12 Kapellen nahmen teil, zwei davon in Höchststufe E. Voran ging ein Workshop mit dem Profi Josef Ofner (Stabführer der Bergkapelle Hüttenberg). Der Musikverein Langen brillierte mit einer 20-minütigen Show und als Draufgabe die Hüttenberger. 2500 Besucher am Samstagnachmittag bei optimalem Wetter, das geht als kleine Sensation in die Blasmusikgeschichte ein. Das Event fand seine Fortsetzung nach umgehender Ergebnis-Bekanntgabe bei phantastischer Stimmung mit der Blaskapelle Makos.

Leider setzte beim Umzug am Sonntag leichter Regen ein. Daran erinnern uns jetzt nur noch die Regenschirmfotos in den Alben, denn der Stimmung und dem Umsatz konnte das nichts mehr anhaben. 48 Gruppen nahmen beim Umzug teil,  36 Vereine und 12 Wagen bzw. Gruppen. Trotz Regen 2000 Zuschauer beim Umzug.

Tief in der Erinnerung sitzt der Montag. Gegen Abend während der Abbrucharbeiten setzte unaufhörlicher Platzregen ein. Innert wenigen Minuten waren die Böden der gesamte Zeltanlage überflutet. Das gleiche Unwetter einen Tag früher bei vollem Zelt hätte eine unbeschreibliche Tragödie ausgelöst.

Die Aufräumarbeiten zogen sich mehr als 10 Tage hin. Die Musikanten-Mannschaft wurde immer kleiner, viele mussten wieder zu ihrem Job. Anfangs war die Feuerwehr mit Großaufgebot zur Stelle um alle möglichen Zelteinrichtungen für ihr Landesfeuerwehrfest 2007 zu retten und zu deponieren.

Bei einer abschließenden Festausschuss-Sitzung im Garten von Sattler?s Jakob wurden erste erfreuliche Bilanzen präsentiert. Wir alle können auf ein sehr erfolgreiches Fest zurückblicken. Auf der News-Seite der Gemeinde wurde das Festereignis in folgender Kurzform zusammengefasst:

Erwin Steurer, Chronist

2001 Auszeichnung beim Marschmusikbewerb in Möggers

2003 Auszeichnung beim Marschmusikbewerb in Kennelbach

2000 Auszeichnung beim Marschmusikbewerb in Lingenau